Die Haupteisenbahnstrecke führte wegen des Widerwillens der Stadtvertreter außerhalb der Stadt Kesmark. So wurde das pompöse Gebäude des Bahnhofs vor dem ersten Weltkrieg auf dem Terrassenhügel hinter dem Fluss Poprad erbaut. Es war der modernste Bau seiner Art in dem damaligen Oberungarn. Der Bahnhof besteht aus dem Zentralgebäude des Vestibüls, an das sich zwei Flügel anschließen, die mit erhöhten Anbauten enden.
Das Gebäude erhebt sich auf dem Michals Hügel. Die letzten archäologischen Forschungen bewiesen, dass sich seit dem 11. Jahrhundert eine der ersten slawischen Siedlungen in der Nähe befand, aus der später die Stadt Kesmark entstand. Die Siedlung hatte den Charakter einer Grenzfestung. Sie sollte den großen Handelsweg bewachen, der den Orient mit dem Nordeuropa verband. Sie lag in der Nähe der Kirche des Hl. Michals, dessen Fundamente die Archäologen nur vor einigen Jahren entdeckten.






