Unweit der neuen evangelischen Kirche befindet sich der Kesmarker historische Friedhof. Er entstand in der Zeit der Gegenreformation im Jahre 1674, wann die Protestanten ihre Verstorbenen außerhalb der Stadtmauern bestatten mussten. Der Friedhof wurde schrittweise erweitert und seit dem Ende des 18. Jahrhunderts wurden da auch die Katholiken beigesetzt. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts gab es hier eine Tradition. Die Katholiken ruhten in den Gräbern auf der linken und die Protestanten auf der rechten Seite.
Der älteste Grabstein stammt aus dem Jahre 1691 und gehört dem Kaufmann Sigmund Reinisch. Zurück in das Jahr 1709 datieren die Gräber der hingerichteten Kesmarker Persönlichkeiten Jakub Kray und Martin Lány, die an dem antihabsburgischen Aufstand teilnahmen. Das Grab des dritten Aufständischen Toporcer ist nicht erhalten geblieben. Auf dem Friedhof ruht auch der Doktor Vojtech Alexander mit seiner Familie. Der Friedhof ist in der Liste der ostslowakischen Denkmäler eingetragen.