Slovenčina (Slovenská republika)English (United Kingdom)Deutsch (DE-CH-AT)

Virtueller Rundgang

 

Verzeichnis Statistik

Es gibt 107 Einträge und 44 Kategorien in unserem Verzeichnis

Login

Paulanerkirche

-
Artikel bewerten
(4 Bewertungen)
Paulanerkirche Paulanerkirche

Die Paulanerkirche ist der Verkündigung an die Jungfrau Maria geweiht und wurde im Jahre 1654 an der Stelle von drei Bürgerhäusern erbaut. Die Stadt schenkte sie der katholischen Kirche im Jahre 1650 als Dank für die Hilfe beim Kampf gegen die Thököly Familie. 1670 kamen die Paulaner in die Stadt, die die Kirche übernahmen. Von 1767 bis 1780 bauten sie die bescheidene Kirche um.

Die Stirnseite der Kirche in der Straßenlinie wird vertikal durch monumentale Pilaster mit Gesimskapitellen, Längsfenstern und Nischen gegliedert. Das Interieur ist einschiffig. Im Schiff wird es durch eingezogene Pfeiler, im Heiligtum durch Pilaster mit Kapitellen gegliedert. Auf das imposante Krongesims sind die preußischen Barockgewölbe aufgesetzt. Der älteste erhaltene Teil des Interieurs ist die reich verzierte Kanzel aus dem Ende des 17. Jahrhunderts. Sie wurde von dem Meister verfertigt, der auch an der Herstellung des Altars in der Kapelle der Kesmarker Burg teilnahm. Der Hauptaltar der Paulanerkirche, der der Verkündigung an die Jungfrau Maria geweiht ist, wurde im Jahre 1772 aus dem Stuck hergestellt. Es nimmt den ganzen hinteren Teil des Heiligtums ein. Die Plastiken des Gott-Vaters, verehrender Engel, des Hl. Joachims und der Hl. Anna verfügen über außergewöhnliche Ausdruckskraft. Der Altar ist der einzige Stuckaltar des Kesmarker Bildhauers und Stuckateurs Ján Feeg. Feeg arbeitete sehr oft mit dem Kunstmaler Imrich Jagušič zusammen, der für die Kesmarker Kirche die Bilder des Hl. Paulus, des Eremiten und des Hl. Josephs – des Ehemanns der Jungfrau Maria – aufmalte. Im 19. Jahrhundert wurden hier die zwei Barock-Seitenaltäre – der Altar des Hl. Paulus, des Eremiten und der Altar der Hl. Anna - aus der Kirche des Hl. Kreuzes übertragen. Sie entstanden in der Werkstatt des Kesmarker Holzschnitzers Ján Lerch um 1730.

Die ganze Kirche stellt fast einheitlich die Entwicklung einer Kunstepoche dar – von dem Früh- über den Hochbarock bis zum Rokoko-Ende.

Paulínsky kostol 1
Paulínsky kostol 2

Mehr aus dieser Kategorie: « Stadtbefestigung Redoute »

Kommentar hinzufügen



© 2008 - 2011 Miroslav Orinčák ml. Všetky práva vyhradené.

Partnerské stránky: Fishnet.sk | Ateliér Kovan | Quera catering | Lacnejsiepoistenie.sk | Vykurovanie infrapanelmi | Art Kruh | Kežmarok na nohy! | Chaty Pieniny | Turistika Pieniny

Webhosting Websupport s.r.o.