An der Stelle der heutigen Redoute stand früher ein Wachturm. Im 17. Jahrhundert ließen ihn die damaligen Burgherren - die Familie Thököly – zu dem sog. Herrenhaus umbauen, in dem sie ihre Gäste unterbrachten. Nachdem die Burgherren die Stadt verlassen hatten, zog der Buchdrucker Matthias Glaser-Vitrarius im Jahre 1705 in das Haus ein und gab dort fast fünf Jahre Werke in slowakischer, deutscher, ungarischer und lateinischer Sprache heraus.
Die ersten schriftlichen Erwähnungen von der Existenz einer Stadtschule in Kesmark stammen aus den Jahren 1383 - 1392. Es wird jedoch vorausgesetzt, dass der erste Typ dieser Schule – eine Pfarrschule – bereits ein Jahrhundert früher existierte. Mit dem Beginn der Reformation in Kesmark wurde die Schule nach dem Jahre 1531 zu einem evangelischen Gymnasium. Von 1787 bis 1852 entstanden neben dem achtklassigen Gymnasium akademische Klassen mit den Lehrstühlen der Philosophie, Rechtswissenschaft und Theologie. Die Schule bekam dadurch den Charakter eines Lyzeums.
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